Der ehemalige Dopingsünder Andrej Kaschetschkin steht bei der Rad-WM in der Schweiz vor seinem Comeback. Der Kasache war wegen Fremdblutdopings 2007 zwei Jahre gesperrt worden.
Wenige Wochen nach seinem kasachischen Landsmann Alexander Winokurow steht auch der ehemalige Dopingsünder Andrej Kaschetschkin vor seinem Comeback im Radsport.
Der 29-Jährige, der wie Winokurow wegen Fremdblutdopings zwei Jahre gesperrt war, tritt am Donnerstag für sein Heimatland im Zeitfahren der Weltmeisterschaften in Mendrisio (Schweiz) an.
Kaschetschkin im Türkei-Urlaub erwischt
Kaschetschkin war wenige Tage nach der Tour de France 2007 bei einer unangemeldeten Kontrolle im Türkei-Urlaub eine verbotene Bluttranfusion nachgewiesen worden. Kurz zuvor war sein Astana-Teamkollege Winokurow während der Frankreich-Rundfahrt wegen Blutdopings aus dem Rennen genommen worden.
Ob Kaschetschkin erneut einen Vertrag bei seinem früheren Rennstall erhält, ist noch offen. Astana-Sprecher Philippe Maertens sagte, es gebe noch keinen Kontakt zwischen Fahrer und Teamleitung.