Al-Sabah wehrt sich gegen Vorwürfe

SPOX
05. Juni 201423:43
Mohamed al-Sabah will an der WM in Katar festhaltengetty
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Scheich Mohamad Al-Sabah, einer der einflussreichsten Sport-Funktionäre der Welt, hat die anhaltenden Bestechungsvorwürfe gegen Katar als "rassistisch" bezeichnet und dem Gastgeber der Fußball-WM 2022 Unterstützung zugesagt.

Wir werden uns diesen anhaltenden rassistischen Anschlägen und Attacken stellen und an der Seite Katars stehen", sagte Al-Sabah dem katarischen Sport-Spartensender Al-Kass: "Niemand wird Katar die WM 2022 wegnehmen." In den vergangenen Tagen waren erneute Korruptionsvorwürfe gegen Katar im Zusammenhang mit der WM-Vergabe vor vier Jahren laut geworden.

Al-Sabah gehört vor allem im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zu den Schlüsselfiguren. Der 50-jährige Kuwaiti, Präsident der Vereinigung aller Nationalen Olympischen Komitees (ANOC), gilt als wichtigster Helfer von Thomas Bach bei dessen Wahl zum IOC-Präsidenten im vergangenen September in Buenos Aires.

Aus IOC-Kreisen verlautete am Donnerstag, dass gegen zwei IOC-Mitglieder, die im Zusammenhang mit der Katar-Bewerbung unter Korruptionsverdacht stehen, nicht ermittelt werde, bevor der betreffende Bericht des Ethik-Komitees des Fußball-Weltverbandes FIFA vorliege.

Korruptionsvorwürfe waren gegen die IOC-Mitglieder Issa Hayatou, den Präsidenten des afrikanischen Fußball-Konföderation CAF, und Lydia Nsekera, Präsidentin des Fußball-Verbandes von Burundi, erhoben worden.

Die aktuellen WM-Gruppen im Überblick