11.01.2011 um 18:04 Uhr
Geschrieben von Donald
WM11: Portrait Nikola Karabatic
Talent in die Wiege gelegt
Auch wenn Filip Jicha vom THW Kiel vom Gros der Handballexperten als aktuell weltbester Spieler bezeichnet wird, braucht sich sein ehemaliger Teamkollege Nikola Karabatic keineswegs verstecken. Im Rückraum zählt der französische Ausnahmekönner ohne jegliche Zweifel zur Crème de la Crème. Karabatic, der entweder als linker Rückraumspieler oder als Spielmacher eingesetzt werden kann, wurden seine Fähigkeiten sozusagen in die Wiege gelegt. 1985 verließ Vater Branko, kroatischer Herkunft, samt der Familie (Mutter ist Serbin) den Balkan Richtung Frankreich. Dort setzte der Profihandballer seine Karriere fort, heuerte im Laufe der Zeit bei drei verschiedenen französischen Vereinen an. Anders als der Sohnemann war Branko nicht als Feldspieler, sondern als Torhüter aktiv. Und das durchaus erfolgreich. In der Blütezeit seiner Karriere stand er im Aufgebot der jugoslawischen Handball-Nationalmannschaft. Aktuell gibt er sein Wissen und seine Erfahrung als Torwarttrainer der tunesischen Nationalmannschaft und des HB Montpellier weiter.
Frühes Profidebüt
Apropos, Montpellier. Nachdem Nikola Karabatic, der in Serbien geboren wurde, in Colmar und Thau seine ersten Erfahrungen mit dem Handball sammeln konnte, wechselte er im Alter von 16 Jahre in die Jugendabteilung des eben angesprochenen französischen Spitzenklubs. Eigentlich noch für die Juniorenteams spielberechtigt, feierte das Talent bereits mit 17 Jahren sein Profidebüt. Dass Karabatic schon damals ein ganz besonderer Spieler war, unterstreicht der Fakt, dass er bereits im Alter von 18 Jahren zum ersten Mal das ruhmreiche Trikot der Nationalmannschaft überstreifte. Schnell entwickelte er sich in Montpellier zum Stammspieler und Kopf des Teams. Im Zeitraum zwischen 2002 und 2005 strich der Topklub, angeführt von Karabatic, ein Titel nach dem anderen ein. Neben 5 Meisterschaften gesellten sich weitere 4 Pokalsiege hinzu. Mit dem Champions League-Triumph 2003 trugen sich ,,Kara" & Co. in die Geschichtsbücher des französischen Handballs ein.
Serdarusic als ,,Ziehvater"
In Frankreich hatte Karabatic somit alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Wie es für einen ambitionierten Spieler üblich ist, trachtete der Franzose nach seiner ersten Ära in Montpellier nach höheren Aufgaben. Da traf es sich geschickt, dass der damalige THW Kiel-Trainer Noka Serdarusic mit Vater Branko schon jahrelang Kontakt pflegte. So war es kein Wunder, dass nach wenigen Verhandlungen der Wechsel des Weltklassespielers nach Kiel feststand. Sportlich erstklassige Perspektive, hervorragende Mitspieler, zudem mit Serdarusic einen exzellenten Trainer. Das Gesamtpaket stimmte einfach. Wenn man den Wechsel nach Kiel im Nachhinein bewerten müsste, kann nur folgendes hinzugefügt werden: Alles richtig gemacht, Neo. Von Beginn etablierte er sich als wichtige Stütze des Teams, reifte über die Jahre hinweg in der Bundesliga zum absoluten Weltklassemann. Gleich in seiner ersten Saison wurde er mit großem Abstand zum besten Spieler des THW gewählt.
Ende der Ära Kiel
Das wohl beste Jahr in Kiel feierte Karabatic aber 2007. Das prestigeträchtige Triple wurde unter der Regie des französischen Nationalspielers nach Schleswig-Holstein geholt. Damit konnte er sich bereits zum zweiten Mal mit dem Titel der EHF Champions League schmücken. Als gegen Ende der Saison 2007/08 der THW Kiel und Noka Serdarusic getrennte Wege gingen, musste Karabatic ohne seinen ,,Ziehvater" auskommen. Mit diesem Trainerwechsel zeichnete sich ein Ende der Ära ,,Karabatic und Kiel" ab. Zwar spielte der Franzose die darauffolgende Saison noch beim THW, doch gab er schon während der Saison seinen Abschied aus Kiel bekannt. Somit endete nach der Saison 2008/09 eine äußerst erfolgreiche Zeitperiode: 4x Meister, 3xPokalsieger, 1xCL!
Geplatztes Engagement bei den Löwen
Schon in der Winterpause der Saison deutete sich an, dass sein erklärtes Ziel die Rhein-Neckar-Löwen waren. Hauptgrund dafür: Serdarusic, der zur neuen Saison dort das Zepter übernehmen sollte. Doch nachdem aus diesem Engagement aufgrund von gesundheitlichen Gründen nichts wurde, zerschlugen sich auch die Wechselabsichten des Nikola Karabatic. So schaute sich das Management des Franzosen nach Alternativen um. Sein ehemaligen Klub Montpellier HB zeigte sich sehr interessiert an einer Rückholaktion. Neben einer Zusammenarbeit mit seinem Vater spielten wohl auch die Heimatgefühle eine entscheidende Rolle. Denn mit Ciudad Real buhlte ein finanzstärkerer Klub ebenfalls um seine Dienste. Montpellier einigte sich schlussendlich mit dem THW Kiel darauf, dass Karabatic zusammen mit Kumpel Vid Kavticnik für eine bemerkenswerte Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro nach Frankreich wechseln durfte.
Bruder=Teamkollege
Angekommen in Montpellier, konnte er gleich an die ehemaligen Erfolge anknüpfen. Am Ende der Saison 09/10 stand der französische Meistertitel, der insgesamt sechste. Er ist Kopf und Regisseur des Teams und zeigt sich auch in der aktuellen Saison treffsicher (88 Tore). Zwar steht das Team aktuell hinter Chambery nur auf Platz zwei, das letzte Wort ist in diesem Zweikampf noch nicht gesprochen. In der Champions League liegt man auf Achtelfinal-Kurs. Inzwischen hat auch sein Bruder Luka, der seine Tenniskarriere wegen den zu großen Reisestrapazen an den Nagel hängte, den Sprung in die erste Mannschaft des HB Montpellier geschafft. Über die Reservemannschaft kämpfte er sich durch gute Leistungen in den Profikader und erfüllte damit den großen Traum seines Vaters: Beide Söhne zusammen in einem professionellen Handball-Team.
Internationale Auszeichnungen und Titel en masse
Selbstverständlich ist Nikola Karabatic auch in der französischen Nationalmannschaft ein Fixpunkt. Der komplette Handballer gilt als Schlüsselspieler im Team von Claude Onesta. ,,Kara" ist zusammen mit seinen Kollegen amtierender Weltmeister, Europameister und Olympiasieger. Auch bei der WM 2011 in Schweden gelten die Franzosen als die Topfavoriten. Und das nicht zuletzt wegen der individuellen Klasse eines Karabatics, der neben seiner Torgefahr auch ein gutes Auge für seine Mitspieler besitzt. MVP und Torschützenkönig bei der EM 2008, dreimaliger Allstar bei großen Turnieren. Seine persönlichen Auszeichnungen unterstreichen die Fähigkeiten des Franzosen nur noch mehr. Es wäre keine Überraschung, wenn Karabatic auch in Schweden groß auftrumpfen würde.
Auch wenn Filip Jicha vom THW Kiel vom Gros der Handballexperten als aktuell weltbester Spieler bezeichnet wird, braucht sich sein ehemaliger Teamkollege Nikola Karabatic keineswegs verstecken. Im Rückraum zählt der französische Ausnahmekönner ohne jegliche Zweifel zur Crème de la Crème. Karabatic, der entweder als linker Rückraumspieler oder als Spielmacher eingesetzt werden kann, wurden seine Fähigkeiten sozusagen in die Wiege gelegt. 1985 verließ Vater Branko, kroatischer Herkunft, samt der Familie (Mutter ist Serbin) den Balkan Richtung Frankreich. Dort setzte der Profihandballer seine Karriere fort, heuerte im Laufe der Zeit bei drei verschiedenen französischen Vereinen an. Anders als der Sohnemann war Branko nicht als Feldspieler, sondern als Torhüter aktiv. Und das durchaus erfolgreich. In der Blütezeit seiner Karriere stand er im Aufgebot der jugoslawischen Handball-Nationalmannschaft. Aktuell gibt er sein Wissen und seine Erfahrung als Torwarttrainer der tunesischen Nationalmannschaft und des HB Montpellier weiter.
Frühes Profidebüt
Apropos, Montpellier. Nachdem Nikola Karabatic, der in Serbien geboren wurde, in Colmar und Thau seine ersten Erfahrungen mit dem Handball sammeln konnte, wechselte er im Alter von 16 Jahre in die Jugendabteilung des eben angesprochenen französischen Spitzenklubs. Eigentlich noch für die Juniorenteams spielberechtigt, feierte das Talent bereits mit 17 Jahren sein Profidebüt. Dass Karabatic schon damals ein ganz besonderer Spieler war, unterstreicht der Fakt, dass er bereits im Alter von 18 Jahren zum ersten Mal das ruhmreiche Trikot der Nationalmannschaft überstreifte. Schnell entwickelte er sich in Montpellier zum Stammspieler und Kopf des Teams. Im Zeitraum zwischen 2002 und 2005 strich der Topklub, angeführt von Karabatic, ein Titel nach dem anderen ein. Neben 5 Meisterschaften gesellten sich weitere 4 Pokalsiege hinzu. Mit dem Champions League-Triumph 2003 trugen sich ,,Kara" & Co. in die Geschichtsbücher des französischen Handballs ein.
Serdarusic als ,,Ziehvater"
In Frankreich hatte Karabatic somit alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Wie es für einen ambitionierten Spieler üblich ist, trachtete der Franzose nach seiner ersten Ära in Montpellier nach höheren Aufgaben. Da traf es sich geschickt, dass der damalige THW Kiel-Trainer Noka Serdarusic mit Vater Branko schon jahrelang Kontakt pflegte. So war es kein Wunder, dass nach wenigen Verhandlungen der Wechsel des Weltklassespielers nach Kiel feststand. Sportlich erstklassige Perspektive, hervorragende Mitspieler, zudem mit Serdarusic einen exzellenten Trainer. Das Gesamtpaket stimmte einfach. Wenn man den Wechsel nach Kiel im Nachhinein bewerten müsste, kann nur folgendes hinzugefügt werden: Alles richtig gemacht, Neo. Von Beginn etablierte er sich als wichtige Stütze des Teams, reifte über die Jahre hinweg in der Bundesliga zum absoluten Weltklassemann. Gleich in seiner ersten Saison wurde er mit großem Abstand zum besten Spieler des THW gewählt.
Ende der Ära Kiel
Das wohl beste Jahr in Kiel feierte Karabatic aber 2007. Das prestigeträchtige Triple wurde unter der Regie des französischen Nationalspielers nach Schleswig-Holstein geholt. Damit konnte er sich bereits zum zweiten Mal mit dem Titel der EHF Champions League schmücken. Als gegen Ende der Saison 2007/08 der THW Kiel und Noka Serdarusic getrennte Wege gingen, musste Karabatic ohne seinen ,,Ziehvater" auskommen. Mit diesem Trainerwechsel zeichnete sich ein Ende der Ära ,,Karabatic und Kiel" ab. Zwar spielte der Franzose die darauffolgende Saison noch beim THW, doch gab er schon während der Saison seinen Abschied aus Kiel bekannt. Somit endete nach der Saison 2008/09 eine äußerst erfolgreiche Zeitperiode: 4x Meister, 3xPokalsieger, 1xCL!
Geplatztes Engagement bei den Löwen
Schon in der Winterpause der Saison deutete sich an, dass sein erklärtes Ziel die Rhein-Neckar-Löwen waren. Hauptgrund dafür: Serdarusic, der zur neuen Saison dort das Zepter übernehmen sollte. Doch nachdem aus diesem Engagement aufgrund von gesundheitlichen Gründen nichts wurde, zerschlugen sich auch die Wechselabsichten des Nikola Karabatic. So schaute sich das Management des Franzosen nach Alternativen um. Sein ehemaligen Klub Montpellier HB zeigte sich sehr interessiert an einer Rückholaktion. Neben einer Zusammenarbeit mit seinem Vater spielten wohl auch die Heimatgefühle eine entscheidende Rolle. Denn mit Ciudad Real buhlte ein finanzstärkerer Klub ebenfalls um seine Dienste. Montpellier einigte sich schlussendlich mit dem THW Kiel darauf, dass Karabatic zusammen mit Kumpel Vid Kavticnik für eine bemerkenswerte Ablösesumme von 1,5 Millionen Euro nach Frankreich wechseln durfte.
Bruder=Teamkollege
Angekommen in Montpellier, konnte er gleich an die ehemaligen Erfolge anknüpfen. Am Ende der Saison 09/10 stand der französische Meistertitel, der insgesamt sechste. Er ist Kopf und Regisseur des Teams und zeigt sich auch in der aktuellen Saison treffsicher (88 Tore). Zwar steht das Team aktuell hinter Chambery nur auf Platz zwei, das letzte Wort ist in diesem Zweikampf noch nicht gesprochen. In der Champions League liegt man auf Achtelfinal-Kurs. Inzwischen hat auch sein Bruder Luka, der seine Tenniskarriere wegen den zu großen Reisestrapazen an den Nagel hängte, den Sprung in die erste Mannschaft des HB Montpellier geschafft. Über die Reservemannschaft kämpfte er sich durch gute Leistungen in den Profikader und erfüllte damit den großen Traum seines Vaters: Beide Söhne zusammen in einem professionellen Handball-Team.
Internationale Auszeichnungen und Titel en masse
Selbstverständlich ist Nikola Karabatic auch in der französischen Nationalmannschaft ein Fixpunkt. Der komplette Handballer gilt als Schlüsselspieler im Team von Claude Onesta. ,,Kara" ist zusammen mit seinen Kollegen amtierender Weltmeister, Europameister und Olympiasieger. Auch bei der WM 2011 in Schweden gelten die Franzosen als die Topfavoriten. Und das nicht zuletzt wegen der individuellen Klasse eines Karabatics, der neben seiner Torgefahr auch ein gutes Auge für seine Mitspieler besitzt. MVP und Torschützenkönig bei der EM 2008, dreimaliger Allstar bei großen Turnieren. Seine persönlichen Auszeichnungen unterstreichen die Fähigkeiten des Franzosen nur noch mehr. Es wäre keine Überraschung, wenn Karabatic auch in Schweden groß auftrumpfen würde.
Aufrufe: 20924 | Kommentare: 23 | Bewertungen: 6 | Erstellt:11.01.2011
ø 8.8
KOMMENTARE
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11.01.2011 | 23:10 Uhr
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wicked :
Hallo Xavi,Du meinst Ivano Balic (siehe mein Avatar ;) ). Er hatte ein paar Jahre in Spanien bei San Antonio Portland gespielt und galt als "Ronaldinio" des Handballs. über ihn findest du auch ein schönes Porträt in diesem Blog.
Der Clubhandball hat sich in den letzten Jahren von Spanien nach Deutschland (HBL) etabliert und ist nicht umsonst als "Stärkste Liga" der Welt zu bezeichnen. Barcelona & Cuidad Real sind aus meiner Sicht auf Augenhöhe mit dem THW Kiel, HSV und/oder der R.N. Löwen.
Barcelona ist eine der Top Mannschaften dieser Welt.
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11.01.2011 | 22:55 Uhr
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Xavi_6 :
ich bin wahrlich kein handball-experte, aber hat die handballwelt so etwas wie einen besten spieler ?war das nicht mal der "ronaldinho" des handballs?
dieser kroate, der auch mal für barcelona gespielt hat ?
nebenbei: gutes portrait, kannte den namen, aber natürlich wusste ich das mesite nicht.
ps: wie stark ist der handballverein aus barcelona ?
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11.01.2011 | 22:46 Uhr
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Donald :
Die internationale Spitze ist, wie du richtig gesagt hast, eng beisammen. Frankreich ist für mich die Nummer eins, die es zu schlagen gilt. Mehrere Mannschaften sind dazu in der Lage, es muss aber alles passen, ansonsten wird Frankreich zum Titel marschieren.
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11.01.2011 | 22:12 Uhr
-1
wicked :
Kroatien ist nah dran (siehe das Finalspiel in Bercy letzte Woche). Es gibt aber noch einen ganzer Sack voller anderer Teams die das auch packen könnten. Ich denke da an POL und DEN sowie die neue Kraft aus Spanien. Island nicht zu vergessen. Das ist doch das geile am Welt Handball, alles sehr eng.
Deutschland muss viel in der Vorrunde arbeiten, das kostet viel Kraft und ich glaube die müssen erst ihre Form finden. Für Deutschland wird es aus meiner Sicht sehr schwer werden.
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11.01.2011 | 22:03 Uhr
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Donald :
Vor allem Abwehrspezialist Didier Dinart (Ciudad Real) wird in Frankreichs Abwehrverbund eine wichtige Rolle spielen. Die Franzosen sind sowohl in der Abwehr als auch im Angriff bärenstark. Deshalb sind sie für mich die Favoriten auf den Titel. Will man sie schlagen, muss man als Gegner wirklich einen Sahnetag erwischen.
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11.01.2011 | 22:01 Uhr
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wicked :
Es ist ja zum Glück nicht einer allein der solch ein WM entscheidet. Die Franzosen sind als Mannschaft, vor allem in der Abwehr extrem stark. Ich kann mich nur zu gut an das WM Finale in Zagreb erinnern, die Abwehr der Franzosen wurde immer besser und besser mit zunehmender Spieldauer. Wie eine intelligente Maschiene, die sich der Spielweise des Gegners anpasst.Wenn sie das wieder schaffen, sind sie kaum zu schlagen. Karabatic & Co erledigen dann im Angriff den Rest.
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Statistik
Polen aber gehört mindestens zu den Mitfavoriten. Spanien, Polen und Kroatien zählten die Franzosen Karabatic, Gille und Thierry Omeyer (Kiel) neben ihrer «Equipe tricolore» unisono auf. Der Kroate Ivano Balic (Zagreb) hat ebenso wie Stephan und Wislander auch Dänemark auf dem Radar fürs Erreichen der Halbfinals. «Ich denke, Frankreich wird Weltmeister, wobei auch Kroatien oder Dänemark eine Chance haben. Allerdings ist die Mannschaft von Frankreich seit fünf Jahren immer wieder in den Finals und hat meiner Meinung nach die beste Abwehr. Die Abwehr wird der Schlüssel zum Weltmeister-Titel sein», sagte der virtuose Spielmacher Balic.
Quelle: www.suite101.de