Langstrecken-Spezialist Moritz Geisreiter ist bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer in Sotschi über 5000 m deutlich an den Medaillenrängen vorbeigelaufen.
Der 25-Jährige aus Inzell landete in 6:28,71 Minuten lediglich auf Rang elf, nachdem sein Gegner Havard Bökko (Norwegen) den Lauf vorzeitig aufgegeben hatte. Bester Deutscher wurde Patrick Beckert (Erfurt/6:27,27) auf Rang neun.
Der Sieg ging an Top-Favorit und Titelverteidiger Sven Kramer (Niederlande), der in 6:14,41 Minuten einen Bahnrekord aufstellte und seine insgesamt 18. WM-Goldmedaille gewann. Silber sicherte sich sein Landsmann Jorrit Bergsma (6:17,94) vor dem Russen Iwan Skobrew (6:18,41).
Geisreiter hatte im Vorfeld der WM mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen und deshalb am Donnerstag auf einen Start über 1500 m verzichtet. Marco Weber (München/6:31,00) erreichte Platz 16.
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