Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat gelassen auf die Abwanderungsgedanken des Zweitligameisters EHC München nach Österreich reagiert.
"Ich sehe das ganz entspannt. Von Seiten des Klubs ist es nachvollziehbar, dass er sich mehrere Optionen offen hält. Noch aber ist der ECH bei uns nicht aus dem Rennen", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Eine endgültige Entscheidung über die Aufnahme in die DEL werde wohl erst Anfang kommender Woche fallen.
Lizenzverweigerung wegen Fristversäumnis
Der Münchner Klub hatte zuletzt erklärt, eine Aufnahme in die österreichische Liga EBEL anzustreben, sollte die DEL weiterhin dem sprtlichen Aufsteiger die Lizenz wegen Fristversäumnissen verweigern. Die EBEL hatte sich bereits einstimmig für eine Aufnahme der Münchner ausgesprochen.
Ungeachtet der ungeklärten Zukunft treibt der Klub seine Personalplanungen für die kommende Saison voran.
So wurden die Verträge mit zwölf Leistungsträgern per gezogener Option verlängert. Weitere Vertragsgespräche wird es geben, sobald die Ligazugehörigkeit feststeht.