Er habe den letzten Teil des Grunddurchgang und das Play-off der vergangenen Saison mit einer "ziemlich heftigen Gehirnerschütterung" absolviert, so Smith. "Ich habe versucht, mich zu überzeugen, dass ich gesund genug war um zu spielen, und es keine Konsequenzen gibt", schrieb der Stürmer.
Tabletten statt Pause
Der Teamarzt und Eigentümer hätten seine Symptome aber nicht ernst genommen und ihm stattdessen die Einnahme von Tabletten aufgedrängt. Klubchef Dieter Knoll hätte die Zahlung der vereinbarten Teamprämien für das Play-off genauso wie finanzielle Unterstützung für Behandlungen nach der Saison verweigert, so Smith.
EBEL-Meister Bozen teilte auf Anfrage der APA mit, eine Stellungnahme vorzubereiten. Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger sagte der Tageszeitung Der Standard (Online), dass der Fall der Liga seit einigen Tagen bekannt sei und man von Bozen eine Stellungnahme angefordert habe. "Wir versuchen, Licht in die Sache zu bringen und eine Lösung zu finden", erklärte Feichtinger.