"Die IP-Adresse gehört zu einer Helikopterfirma in der Gegend um Zürich", ließ die Staatsanwaltschaft in Grenoble mitteilen, ohne den Namen der Firma zu nennen. Die Schweizer Behörden würden die weiteren Ermittlungen übernehmen.
Wie die Lokalzeitung Dauphine Libere berichtet, sollte die Firma Schumacher von Grenoble nach Lausanne transportieren und hatte deshalb eine Kopie der Krankenakte erhalten.
Gestohlene Krankenakte wurde Medien angeboten
Bei der gestohlenen Akte handelt es sich um einen elf oder zwölf Seiten langen Arztbericht. Sie war einigen französischen, Schweizer und deutschen Journalisten für 60.000 Schweizer Franken (49.000 Euro) angeboten worden. Die französische Polizei hatte daraufhin ein Strafverfahren eröffnet.
Formel-1-Rekordweltmeister Schumacher war Mitte Juni von Grenoble in eine Reha-Klinik in Lausanne verlegt worden. Zuvor hatte sein Management mitgeteilt, dass der Rekordweltmeister knapp sechs Monate nach seinem Skiunfall nicht mehr im Koma liege und "seine lange Phase der Rehabilitation" nun fortsetzen werde.
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