"Es ist sicher nicht das einfachste Spiel", stellte Hector vor der Reise in die bayrische Landeshauptstadt gegenüber Medienvertretern fest, ergänzte aber: "Wir freuen uns darauf und würden schon gerne etwas mitnehmen." Schließlich ist auch das Selbstverständnis der Kölner mittlerweile ein anderes.
Am Samstag geht man unbesiegt und als Tabellendritter in das Duell beim Ligaprimus. Saisonübergreifend ist der FC sogar schon seit zehn Spielen ungeschlagen. "Das spielt eine Rolle", erklärt Hector das gewonnene Selbstbewusstsein, "du gehst dann mit einem anderen Gefühl rein. Wir haben eine breite Brust, und das können wir gerne auf dem Platz zeigen".
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Trainer Peter Stöger erklärte derweil das Problem, dass alle Mannschaften haben, die gegen die Bayern antreten: "Man weiß ganz genau, wie die Bayern spielen und was zu tun ist. Es gibt ja keinen Überraschungsfaktor. Du hast alle Lösungen, die Spieler wissen, wie man es umsetzt. Und trotzdem schafft man es nicht. Und das könnte dann an der Qualität liegen."
Dessen ist sich auch Hector bewusst. Der Nationalspieler weiß, dass eine breite Brust alleine nicht reichen wird, um Zählbares aus München mitzunehmen: "Wir müssen alles auf den Platz bringen und hoffen, dass sie keinen Supertag erwischen."
Jonas Hector im Steckbrief