Am Donnerstag hatte das Berufungsgericht das ursprüngliche Urteil von 2012 zugunsten der Finanzbehörden bestätigt, nach dem Brasiliens Nationalstürmer wegen Vergehen aus den Jahren 2007 und 2008 umgerechnet 110.000 Euro Strafe zahlen muss. Damals spielte er noch für den brasilianischen Klub FC Santos.
Neymar nahm auch seinen in den Fall involvierten Vater in Schutz. "Mein Vater tut alles dafür, dass ich mich auf Fußball konzentrieren kann. Er kümmert sich um die Buchhaltung. Wenn du aber siehst, dass jemand leidet, den du liebst, fängt es an, weh zu tun", sagte der Superstar, der angeblich rund 200.000 Euro pro Woche verdient.
Auch in Spanien droht Neymar Ärger mit der Justiz. Der Angreifer und sein Klub Barcelona müssen sich wegen des Wechsels im Jahr 2013 vor einem Richter verantworten. Der Klub hatte ursprünglich angegeben, Neymar für 57,1 Millionen Euro vom FC Santos verpflichtet zu haben. Später stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Brasiliens WM-Star auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.