Auf einer Konferenz im Golfstaat verkündete Arbeits- und Sozialminister Abdullah al-Khulaifi unter anderem garantierte Löhne und den Bau von adäquaten Unterkünften für insgesamt 220.000 Arbeiter. Zudem sollen zusätzliche Sicherheitsinspektoren eingestellt werden.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die angesichts der Bedingungen der Gastarbeiter zu den größten Kritikern Katars gehört, begrüßte die Maßnahmen, forderte aber gleichzeitig weiter eine komplette Reform des Systems. Weiterhin dürfen Arbeiter nicht ohne Erlaubnis ihres Arbeitgebers das Land verlassen, Pässe werden einbehalten.
Der internationale Gewerkschaftsbund warnte angesichts der Quote der tödlichen Unfälle auf den WM-Baustellen, dass bis zum Eröffnungsspiel in acht Jahren bis zu 4000 Menschen ihr Leben verlieren könnten.