"Ich bin einfach nur froh, dass der Rekord gefallen ist", sagte Gabius im hr-Fernsehen. Dass er nach knapp 30 Kilometern von Schmerzen geplagt war, nahm er gelassen hin: "Es tut weh, aber hey: Das ist Leistungssport. Da geht man an seine Grenzen."
Gabius, 5000-m-Vizeeuropameister von 2012, sicherte sich neben dem deutschen Meistertitel auch das Ticket für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Rio. Den Sieg bei Deutschlands ältestem Stadtmarathon musste der 34-Jährige am Sonntag aber anderen überlassen: Es gewann mit persönlicher Bestzeit von 2:06:26 Stunden der Äthiopier Sisay Lemma vor den Kenianern Lani Rutto (0:07 Minuten zurück) und Alfers Lagat (+0:21). Gabius wurde Vierter.
Hahner beste Deutsche
Bei den Frauen lief Lisa Hahner (Hünfeld) als beste Deutsche mit persönlicher Bestzeit auf den sechsten Rang, verpasste die Olympia-Norm (2:28:30) aber um neun Sekunden. Das Rennen gewann Gulume Chala (2:23:12) vor der zeitgleichen Dinknesh Tefera und Koren Yal (+0:40/alle Äthiopien).
"Ich bin super happy. Mehr geht nicht. Ich habe versucht, locker zu bleiben. Dass ich die Norm knapp verpasst habe, ist so egal", sagte die deutsche Meisterin Hahner: "Ich freue mich über die Bestzeit.