Durch die dritte Niederlage im fünften Spiel hat der deutsche Volleyball-Meister keine Chance mehr auf das Erreichen der zweiten Runde. Dabei wurde den Berlinern auch die politische Großwetterlage in Europa zum Verhängnis. Weil Tabellenführer Belgorod aufgrund der Spannungen zwischen der Türkei und Russland nicht beim zweitplatzierten türkischen Meister Arkas Izmir angetreten war, hatte dieser einen kampflosen 3:0-Sieg eingefahren, der sonst eher unwahrscheinlich gewesen wäre.
Mit elf Punkten sind die Türken nun auch im direkten Duell am Dienstag nicht mehr von den Berlinern (7 Punkte) einzuholen. Nur die sieben Gruppensieger und die fünf besten Zweiten qualifizieren sich für die Play-offs.
Dennoch muss in Izmir aller Voraussicht nach ein Sieg her, um weiterhin auf europäischer Bühne mitmischen zu können. Nur wenn die Berliner zu den beiden besten Gruppendritten gehören, erreichen sie das Viertelfinale im CEV-Pokal.