"Ich denke, dass er da als Trainertyp perfekt hinpassen würde", sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit Sport1 über Heynckes: "Er hat selbst bei den Bayern gespielt, hat immer noch gute Beziehungen dorthin." Heynckes hat wiederholt seinen endgültigen Abschied zum Saisonende betont, noch wollen ihn die Verantwortlichen beim Rekordmeister aber umstimmen.
Boateng deutet allerdings an, dass es für die Bayern kein Kinderspiel werde, Kovac aus Frankfurt zu holen, sollte er wirklich erste Wahl als Nachfolger sein: "Er hat in Frankfurt noch einen Vertrag. Er wird bei der Eintracht jeden Tag größer und es wird nicht so leicht, ihn hier wegzulotsen", so der 30-Jährige.
Kevin-Prince Boateng: Vorreiter im Kampf gegen den Rassismus
Verärgert zeigt sich Boateng über die Entwicklungen im Kampf gegen den Rassismus im Fußball: "Es wird immer schlimmer und es ist sehr schwierig, immer neue Worte dafür zu finden. Ich muss nicht mit jedem ein Bier trinken gehen, aber jemanden zu hassen, nur weil er anders ist und ihm den Tod zu wünschen, da läuft irgendetwas schief", sagte er. Zuletzt erklärten Anthony Ujah und Leon Balogun, beim Auswärtsspiel in Hannover beleidigt worden zu sein.
Im Interview bekräftigte Boateng, dass er den Kampf gegen Rassismus fortsetzen werde. Einfach "No to racism" zu schreien, reiche dabei nicht aus: "Dieses Thema braucht Zeit und man muss einen Plan ausarbeiten."
Boateng ist bei den Hessen Leistungsträger, stand in dieser Saison 18-mal auf dem Platz und schoss dabei drei Tore.