Bamberg fand nur schwer ins Spiel und lag deutlich zurück (19:35/13. Minute), kämpfte sich nach einer Leistungssteigerung aber wieder heran. Knapp sieben Minuten vor Schluss gingen die Franken sogar in Führung (67:65), Krasnodar hatte dennoch das bessere Ende für sich und feierte im Wettbewerb den 18. Sieg in Serie.
Bester Werfer der Gastgeber war Janis Strelnieks (15 Punkte). Auch Ryan Thompson (14), Bradley Wanamaker (14) und Elias Harris (11) punkteten zweistellig. Als Topscorer der Russen um den früheren Münchner Malcolm Delaney (7 Punkte, 1/8 FG) kam Krunoslav Simon auf 20 Zähler. Der ehemalige NBA-Spieler Anthony Randolph trug 15 Punkte zum ungefährdeten Sieg bei.
Bayern ohne Chance gegen Valencia
Die Münchner hielten an der früheren Wirkungsstätte ihres Trainers Svetislav Pesic nur bis zum Seitenwechsel mit. In einer eklatant schwachen Bayern-Offensive (nur vier verwandelte Dreier bei 19 Versuchen) überzeugte allein Vasilije Micic mit 19 Punkten.
"Wir haben zwar einen kleinen Heimvorteil mit dem zweiten Spiel am Ende, aber der nutzt uns nichts, wenn wir mit 15 oder 20 Punkten in Valencia verlieren", hatte Pesic vor dem Spiel gemahnt. Für Valencia waren besonders Bojan Dubljevic (18 Punkte, 6 Rebounds) und Pau Ribas (16 Punkte) enorm stark.
Bamberg tritt am Dienstag zum Rückspiel in Russland an, einen Tag später empfängt München die Spanier in eigener Halle.
Der Kader von FC Bayern München im Überblick