Trainer Ruben Amorim (37) vom portugiesischen Spitzenklub Sporting CP soll sich vehement gegen eine Rückkehr von Superstar Cristiano Ronaldo ausgesprochen haben. Das berichtet die Times. Demnach habe Amorim sogar mit Rücktritt gedroht, sollte der Stürmer von Manchester United gegen seinen Willen verpflichtet werden.
Ronaldo strebt weiter einen Abgang vom englischen Rekordmeister an, um in der kommenden Saison in der Champions League zu spielen. Diese Möglichkeit hätte er bei Sporting. The Athletic berichtete bereits Ende Juli, dass Ronaldos Berater Jorge Mendes mit Sportings Klubchefs wegen eines Wechsels Gespräche aufgenommen habe.
In dem Artikel hieß es aber auch, dass nicht nur die Finanzierung Ronaldos ein großes Problem für den Klub darstellte: Amorim habe bereits damals Bedenken geäußert, Ronaldo in seine Mannschaft zu integrieren, da der 37-Jährige die Dynamik im Team stark verändern würde.
Der Sporting-Coach ist seit 2020 im Amt und führte den Traditionsverein auf Anhieb zum ersten Meistertitel seit 19 Jahren. Sein Vertrag läuft noch bis 2024.
Für Ronaldo wäre ein Wechsel nach Lissabon eine Rückkehr zu jenem Klub, in dessen Akademie er einst groß wurde. CR7 spielte von 1998 bis 2003 für Sporting, ehe das erste Engagement des fünfmaligen Weltmeisters bei ManUnited folgte. Es scheint, als wolle niemand den mehrfachen Weltfußballer verpflichten.
Cristiano Ronaldo: Transfer zu Chelsea soll an Rangnick gescheitert sein
Auch der FC Chelsea scheint kein Interesse (mehr) zu haben. Ausgerechnet der Rat von Manchester Uniteds Interimstrainer Ralf Rangnick an Thomas Tuchel soll einen Transfer verhindert haben. Dies schreibt die Times. Demnach wollte Chelseas neuer Eigentümer Todd Boehly den Superstar vom Premier-League-Rivalen Manchester United gerne in diesem Sommer verpflichten, am Ende habe aber Tuchel sein Veto eingelegt.
Tuchel soll bei seinem Widerstand gegen einen CR7-Transfer an ein Gespräch mit Rangnick gedacht haben. Dieser hätte den Champions-League-Sieger von 2020 gewarnt, dass Ronaldo mit seiner Spielweise nicht in das von Chelsea praktizierte System des hohen Pressings passe. Rangnick hatte Uniteds Profis in der vergangenen Rückserie als Interimstrainer betreut.
Laut TheAthletic gab es auch hier im Juni ein Treffen zwischen Boehly und Mendes, wo es um die Möglichkeit gegangen sei, den Stürmer an die Stamford Bridge zu holen. An die Red Devils ist Ronaldo nun noch bis 2023 gebunden. Ob er noch einen neuen Klub findet, ist offen.
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