Entgegen der Erkenntnisse des McLaren-Reports der WADA stellte Putin in einer Meldung der einheimischen Nachrichtenagentur Tass sein Land als Kämpfer für sauberen Sport dar: "Es darf niemals ein staatliches System zur Unterstützung von Doping geben."
Zugleich bezichtigte Putin den russischen WADA-Informanten Grigori Rodschenkow der Kollaboration mit ausländischen Auftraggebern. "Sein Verhalten wirkt auf mich, als ob ihn jemand von außen instruiert hätte", meinte Putin zu den Aussagen des früheren Chefs des Moskauer Anti-Doping-Labors über Manipulation von Dopingproben an seinem früheren Arbeitsplatz durch Mitarbeiter staatlicher Institutionen.