"In einer Zeit wie dieser, in der wir alle für Menschenrechte kämpfen, wäre es kontraproduktiv, wenn wir unseren eigenen Spielern sagen würden, dass sie nicht spielen sollen, nur weil wir das sagen", erklärte Howard gegenüber Shams Charania (The Athletic).
"Wir diktieren nicht das Geschehen, wir haben auch gar nicht die Macht dazu. Wir stellen aber sicher, dass über diese Themen ohne Ängste geredet werden kann", fügte der Center an. "So radikal die Meinung von Kyrie auch ist, sie ist zu 100 Prozent korrekt. Wir sind keine Sklaven mehr, jeder Mensch hat ein Recht darauf, seine eigenen Entscheidungen zu treffen."
Gleichzeitig versicherte Howard, dass er wie auch Bradley oder Irving versuche, im Sinne aller zu handeln und nicht versuche, sich selbst in den Vordergrund zu stellen.
Howard zweifelt an Teilnahme in Orlando
Vor wenigen Tagen hatte der 34-Jährige ein Statement veröffentlicht, in dem er schrieb, dass die Fortsetzung der Saison "nur eine Ablenkung" von den wichtigen sozialen Problemen sei, die es im Moment in den USA gebe. Die NBA gab inzwischen bekannt, dass kein Spieler verpflichtet sei zu spielen, der Preis wäre jedoch, dass diese Spieler auf einen Teil ihres Gehalts verzichten müssten.
Ob Howard wirklich aussetzen wird, ist aber noch nicht klar. Er selbst würde alle Spieler aber weiter unterstützen, die in Orlando ab dem 30. Juli spielen werden. "Wir werden alle unsere Brüder unterstützen, egal ob sie sich dafür entscheiden zu spielen oder eben nicht."
Der dreimalige Verteidiger des Jahres erlebte vor der Coronapause für die Lakers seine beste Saison seit Jahren und war für LeBron James und Co. ein wichtiger Faktor, dass die Lakers das beste Team der Western Conference waren. In 62 Spielen legte der Center 7,5 Punkte, 7,4 Rebounds sowie 1,2 Blocks.