Watson sprach mit Team-eigenen Medien vor dem Preseason-Spiel gegen die Jacksonville Jaguars über seine Lage und sagte im Interview, das auf Cleveland News 5 ausgestrahlt wurde: "Ich möchte all den Frauen, die durch meine Situation betroffen sind, sagen, dass es mir wirklich leid tut."
Weiter sagte Watson: "Ich würde meine Entscheidungen, die zu dieser Situation geführt haben, gerne rückgängig machen. Aber ich möchte nun voranschreiten, wachsen, lernen und zeigen, dass ich wahrhaft einen guten Charakter habe und mich weiterentwickeln werde."
Zuvor hatte Watson mehrfach erklärt, dass er seine Taten "nicht bedauere". Brown wurden von mehr als 30 Frauen sexuelle Übergriffe während Massagen zu seiner Zeit bei den Houston Texans vorgeworfen. Zwei Geschworenengerichte in Texas sahen jedoch von strafrechtlichen Verfolgungen ab. Zudem einigte sich Watson bis jetzt in 29 von 30 Zivilklagen gegen ihn außergerichtlich.
Deshaun Watson: Entscheidung über Berufung naht
Die unabhängige Disziplinarbeauftragte der NFL und NFLPA, Sue L. Robinson, sperrte ihn jedoch wegen Verstößen gegen die Personal Conduct Policy für sechs Spiele. Anschließend ging die Liga gegen dieses Urteil in Berufung und hofft nun auf eine deutlich längere Sperre für den Quarterback.
Der von NFL-Commissioner Roger Goodell beauftragte Berufungsrichter Peter C. Harvey wird darüber entscheiden. Bis zu dessen Beschluss jedoch ist Watson zumindest in der Preseason spielberechtigt.