Carlos Sainz lag nach dem Restart des GP von Großbritannien in seinem Ferrari auf Rang sieben, dann verlor er in wenigen Kurven drei Plätze. Einen Formel-1-Experten bringt das auf die Palme.
"Sainz war komplett von der Rolle, als er überholt wurde, das war schon fast peinlich", bewertete Ralf Schumacher die Szenen, nachdem das Safety Car die Strecke verlassen hatte, bei Sky.
Sainz war erst von Sergio Pérez im Red Bull in einem harten, aber regelkonformen Manöver überholt worden und hatte daraufhin komplett den Schwung verloren, weswegen in den folgenden Kurven auch Alex Albon im Williams und Sainz' Teamkollege Charles Leclerc im zweiten Ferrari vorbeiziehen konnten.
Sainz, der als Fünfter ins Rennen gegangen war, beendete den GP von England in Silverstone auf Platz 10 und begründete das massenhafte Überholtwerden mit dem Safety Car und seinen im Vergleich zu jenen der Rivalen alten Reifen.
"Das Safety Car kam zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt für mich, denn ich hatte keine Reifen mehr", so Sainz nach Renn-Ende.
Formel 1: Ferrari-Teamchef ernüchtert: "Pace nicht besonders gut"
Tatsächlich war Sainz im Gegensatz zu vielen anderen Fahrern und auch Leclerc während der Safety-Car-Phase nicht erneut an die Box gefahren. "Ich habe es dem Team überlassen", sagte Sainz, das sich bei der 50/50-Chance dagegen entschieden habe.
Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur betonte jedoch: "Die Strategie war gar nicht so schlecht, aber unsere Pace war nicht besonders gut."
Formel 1: Top 10 der Fahrerwertung nach dem GP von England
Platz | Fahrer | Team | Punkte |
1 | Max Verstappen | Red Bull | 255 |
2 | Sergio Pérez | Red Bull | 156 |
3 | Fernando Alonso | Aston Martin | 137 |
4 | Lewis Hamilton | Mercedes | 121 |
5 | Carlos Sainz | Ferrari | 83 |
6 | George Russell | Mercedes | 82 |
7 | Charles Leclerc | Ferrari | 74 |
8 | Lance Stroll | Aston Martin | 44 |
9 | Lando Norris | McLaren | 42 |
10 | Esteban Ocon | Alpine | 31 |