
Natürlich wusste Max Eberl, worauf er sich einließ, als er sein Amt als Sportvorstand beim FC Bayern München antrat. Er kannte den Verein - und Uli Hoeneß - schon als Jugendspieler, Eberl wusste um das gleichzeitig einfachste und dennoch komplizierteste Gefüge in der Chefetage eines Spitzenfußballvereins (Paragraph 1 der Geschäftsordnung: Ohne Uli und Kalle wird nie etwas gehen). Zudem hatte Eberl sehr lange Zeit, sich auf seinen Job beim FC Bayern vorzubereiten, hatte doch Hoeneß mit Unterbrechungen schon beinahe ein Jahrzehnt um ihn geworben.
Und jetzt soll es kaum mehr als ein Jahr nach Eberls Amtsantritt schon knirschen zwischen ihm und Hoeneß? Und das auch und vor allem wegen Geld? Beziehungsweise wegen unterschiedlicher Ansichten, ob und wie dieses ausgegeben werden soll?