Der Astana-Radrennstall hat ein eigenes Anti-Doping-Programm gestartet. Das Team von Lance Armstrong testet den Rückkehrer alle drei Tage auf verbotene Substanzen.
Kurz vor dem Comeback Lance Armstrongs hat sein Astana-Radrennstall ein eigenes Anti-Doping-Programm für den siebenmaligen Tour-Sieger gestartet.
Das Test-System wurde in den vergangenen vier Monaten von Don Catlin, einem weltweit anerkannten Anti-Doping-Experten, entwickelt. Armstrong wird demnach alle drei Tage um eine Doping-Probe gebeten.
Armstrong will Spekulationen eindämmen
Das Programm versteht sich als Zusatz zu den Kontrollen der Welt- und US-Anti-Doping-Agentur sowie des Weltverbandes UCI.
"Mein Ziel ist es, die Spekulationen um meine Kontrollen einzudämmen und die Aufmerksamkeit auf den wahren Grund meines Comebacks zu lenken - den Kampf gegen Krebs", sagte Armstrong. Seit seiner Rückkehr-Ankündigungen im vergangenen Jahr war der Texaner nach Angaben Astanas bereits zwölfmal getestet worden.
Proben werden lange eingefroren
Im Rahmen des Catlin-Programms wurden ebenfalls bereits erste Proben genommen, der Wissenschaftler will seine Berichte fortlaufend veröffentlichen.
Die Proben sollen zwei bis acht Jahre eingefroren werden, um jederzeit zusätzliche Tests durchführen zu können.
Catlins Institut ADSI leitet zudem die Anti-Doping-Programme der US-Teams Columbia und Garmin. Beide Programme reichen jedoch zumindest in Sachen Umfang nicht an das für Armstrong heran.
Meistgelesene Artikel
Das könnte Dich auch interessieren

.jpg?quality=60&auto=webp&format=pjpg&width=317)

